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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

 

1.       Geltungsbereich

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen mir, Simon Jones (nachfolgend „Übersetzer“), und meinen Kunden in den Bereichen Übersetzungen sowie Lese- und Schreibdienste.

Sämtliche beim Übersetzer per E-Mail oder Post in Auftrag gegebene Dienstleistungen bedingen die uneingeschränkte Annahme der nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) durch den Kunden.

 

2.       Dienstleistungsstandard

Die Dienstleistungen werden mit der gebührenden Sorgfalt nach den Grundsätzen der ordnungsgemässen Berufsausübung ausgeführt.

 

3.       Beizug von Dritten

Der Übersetzer kann für die Erfüllung von Aufträgen wenn nötig die Hilfe Dritter in Anspruch nehmen. In diesem Fall haftet der Übersetzer nur für die sorgfältige Auswahl und Einweisung der Beauftragten.

 

4.       Tarife

Offertpreise gelten, wenn nicht ausdrücklich anders vereinbart, als Richtpreise. Der tatsächlich abgerechnete Preis darf den Offertpreis um maximal 15% überschreiten.

Nimmt der Kunde nach Auftragserteilung Ergänzungen oder Änderungen am Ausgangstext vor, so gilt die zulässige Offertüberschreitung von maximal 15% nicht. Ergänzungen erfolgen zum vereinbarten Zeilenpreis und der durch Änderungen verursachte Mehraufwand wird zum vereinbarten bzw. üblichen Stundenansatz verrechnet.

 

5.       Berechnungsbasis

Übersetzungen basieren normalerweise auf einem Tarif pro Normzeile (eine Normzeile à 55 Zeichen inklusive Leerzeichen, Berechnung auf der Basis des Ausgangstexts). Können die Zeilen – z.B. bei bestimmten Dokumententypen – nicht gezählt werden, wird ein Stundentarif in Rechnung gestellt. Auch für Korrektorat, Lektorat, Textoptimierung und für die Terminologiearbeit kommen Stundenansätze zur Anwendung, es sei denn, es wurde etwas anderes vereinbart.

 

6.       Zahlungsbedingungen

Zahlungskonditionen: 30 Tage netto ab Rechnungsdatum. Allfällige Bankgebühren gehen zu Lasten des Auftraggebers. Nach Ablauf der Zahlungsfrist gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ohne dass es einer Mahnung bedarf. Der Übersetzer ist berechtigt, einen Verzugszins von 5% zu verlangen.

 

7.       Anzahlung

Bei umfangreichen Arbeiten behält sich der Übersetzer vor, eine Anzahlung oder Teilzahlungen zu verlangen.

 

8.       Stornierung

Wird der Auftrag durch den Kunden storniert, ist die bis dahin bereits geleistete Arbeit zu bezahlen.

 

9.       Auftragseingang und -bestätigung

Übersetzungsaufträge können beim Übersetzer per E-Mail oder Post eingereicht werden. In dringenden Fällen wird mit einem Anruf gerechnet. Erst mit der Auftragsbestätigung nimmt der Übersetzer den Auftrag an.

 

10.   Auftragsabwicklung

Eingang des Auftrags durch Kunde mit sämtlichen Angaben und Terminvorstellung; (unverbindliche) Offerte an Kunden; OK durch Kunden; Auftragsbestätigung durch den Übersetzer. Danach können die Konditionen höchstens durch eine neue Offerte verändert werden.

 

11.   Mitwirkung des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich, Unterlagen, die zur Erstellung der Dienstleistungen notwendig oder hilfreich sind, dem Übersetzer unaufgefordert und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Es sind dies beispielsweise: Paralleltexte, firmeninterne Terminologie, firmeninterne Akronyme, spezifische Abbildungen, Zeichnungen, Tabellen, etc.

 

12.   Mängelrechte des Kunden

Der Übersetzer erledigt die übernommenen Arbeiten mit grösster Sorgfalt. Sollte der Kunde dennoch Mängel feststellen, werden schriftliche Beanstandungen bis 14 Tage nach Einreichung der Texte oder der Terminologiedaten entgegengenommen. Der Übersetzer ist in diesem Fall eine angemessene Frist zur kostenlosen Nachbesserung zu gewähren. Wird keine Gelegenheit zur Nachbesserung gewährt, kann der Übersetzer nicht wegen Schadenersatzes belangt werden, es sei denn, dem Übersetzer kann grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden. Nach Ablauf von 14 Tagen gilt die Leistung als akzeptiert.

 

13.   Haftungsbeschränkung

Grundsätzlich wird die Haftung des Übersetzers im Rahmen des gesetzlich zulässigen wegbedungen.

Für Fehler leistet der Übersetzer bei nachweislichem Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit Realersatz bis zur Höhe des geleisteten Auftrages. Weitere Forderungen sind ausgeschlossen. Beanstandungen an Teilen oder Teillieferungen berechtigen nicht zur Beanstandung der gesamten Lieferung. Nimmt ein Kunde an einem vom Übersetzer gelieferten Text Änderungen vor, erlischt die Haftung seitens des Übersetzers.

 

14.   Vertraulichkeit

Die Texte werden vertraulich behandelt. Die Übermittlung von Texten und Daten zwischen dem Kunde und dem Übersetzer erfolgt auf Gefahr des Auftraggebers.

 

15.   Auftragserteilung

Mit der Auftragserteilung bestätigt der Auftraggeber, dass er die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen und akzeptiert hat.

 

16.   Besondere Darstellung

Die Darstellung des Zieltextes entspricht normalerweise derjenigen des Ausgangstextes. Wünscht der Auftraggeber eine besondere Darstellung des Zieltextes, oder erfordert die Formatierung des Zieltextes wegen einer schlechten Formatierung des Ausgangstextes übermässig viel Zeit, wird dieser zusätzliche Zeitaufwand entweder gemäss Stundentarif in Rechnung gestellt oder es wird ein Zuschlag für eine besondere Darstellung erhoben.

 

17.   Urheberrecht

Der Zieltext bleibt bis zur vollständigen Bezahlung der Rechnung Eigentum des Übersetzers.

 

18.   Liefertermin

Kann der Auftraggeber vor der Offerte und Aushandlung des Liefertermins nicht den ganzen Auftrag zur Ansicht und Einschätzung der benötigten Zeit schicken, und stellt sich im Nachhinein heraus, dass die fristgemässe Lieferung angesichts des Schwierigkeitsgrads nicht realistisch ist, hat der Übersetzer das Recht, mit dem Auftraggeber eine angemessene Fristverlängerung auszuhandeln.

 

19.   Anwendbares Recht

Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Übersetzer ist schweizerisches Recht anwendbar. Ausschliesslicher Gerichtsstand ist Basel.

 

Stand: Januar 2015